Foto-Kurs "Smartphone" mit Gino Granieri

Dienstag, 06.08.19 + Donnerstag, 08.08.19 16.00 Uhr - 19.00 Uhr

Treffpunkt: hiv-aidsseelsorge, Universitätstrasse 46

 

Gino Granieri absolvierte eine kaufmännische Ausbildung, und ist heute im IT-Bereich tätig. Seine Leidenschaft für die Fotografie hat er über all die Jahre gepflegt und sie ist darob immer grösser geworden. Auf Reisen und im Rahmen kleiner Aufträge, wie zum Beispiel Hochzeitsfeiern, die im Lauf der Jahre zunahmen, verfeinerte er sein Können. In jene Zeit fiel auch der Besuch an der Fotoschule von Nikon Schweiz in den Bereichen Available-Light und Blitztechnologie. Im Jahre 2011 beschloss er, die Fotografie endgültig zu seiner Profession zu machen, und gründete Granieri Fotodesign. Bald folgten die ersten Aufträge für Bridgestone, Emmi, Mercedes, Dior und weitere Brands. Es entstanden Dokumentationen im Bereich des Theaterschaffens, der Mode- und der Luxusimmobilien-Fotografie.

Auf seinen Reisen durch asiatische Länder entstanden viele Fotoreportagen, unter anderem für ein Entwicklungsprojekt-Projekt der DEZA in Bhutan. Für seinen Wohnort Zürich produzierte er eine viel beachtete Videoproduktion über die Streetparade.

Mit der rasanten Entwicklung der digitalen Fotografie entdeckte Granieri früh das Potenzial der immer kleiner werdenden Aufnahmegeräte, vor allem jener der Smartphones. Er entwickelte ein Schulungs-Konzept, welches auf moderne Handyfotografie ausgelegt ist und gibt heute entsprechende Fotokurse, unter anderem für Dataquest.

All die Jahre rückte Italien, das Land seiner Väter, vermehrt in den Fokus seines Interesses. Nebst dem Piemont entdeckte er seine Liebe für die Toscana, insbesondere für Florenz, dessen Kunstfülle, Vielfalt und Lebendigkeit ihn, trotz der enervierenden Touristenströme, immer wieder für sich einnimmt.

In seiner ersten eigenen Ausstellung Zurigo/Firenze - Le Statue wirft Granieri einen vergleichenden Blick auf die Statuen, die das öffentliche Bild der beiden Städte dies- und jenseits der Alpen prägen. So treten die Medicis und die alten Eidgenossen in einen Dialog aus Stein und Bronze, ein Elefant steht auf seinem Rüssel und Perseus hält den Kopf Medeas triumphierend in den Nachthimmel. Bekanntes trifft auf Unbekanntes, Historisches auf Modernes. Dem Künstler geht es darum, Gewohntes aus ungewohnter Perspektive zu zeigen und dem Betrachter damit einen neuen Blick auf die beiden alten Städte zu ermöglichen.